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  • guflerc

Endlich zu meinem Namen gefunden

Ich war 36 Jahre lang Atheist. Meine Vorstellung war, dass wenn es eines Tages aus ist, dann ist es so, wie wenn ich schlafe und keinen Traum habe. „Einfach finster, einfach nichts“.

Ich habe mich mit Thrillern und Horrorfilmen und Nachrichten gefüllt.

Mein Humor war Ironie auf dem Weg zum Sarkasmus.

Ich habe der Wissenschaft alles geglaubt und für mich war es fix, dass das Leben aus sich selbst entstanden ist und sich im Laufe der Jahrmillionen zu dem entwickelt hat, das es heute ist.

Dass die Evolutionstheorie nie bewiesen wurde und noch nie beobachtet wurde wie z.B. eine neue Art entsteht, davon wusste ich nichts, dass Geld aus dem Nichts geschöpft wird, wusste ich nicht, dass wir belogen und in ständiger Angst gehalten werden wusste ich nicht.

Das es noch was anderes gibt, wusste ich nicht.

Dass die Welt aus Systemen besteht ist mir erst im Nachhinein klar geworden.

Ich war sehr zerstörerisch unterwegs. Ich habe nicht nur meine schwangere Frau hintergangen,

Untreue hat mir schon lange kein schlechtes Gewissen mehr gemacht.

Ich habe in allen Bereichen meines Lebens betrogen, habe sogar meine Kinder gehasst. Ich habe regelmäßig gestohlen und war ein Meister im Tarnen und Täuschen. Mit meiner Gesundheit ging es aber immer weiter bergab (Übergewicht, Rückenschmerzen, Depressionen, suizidale Gedanken).

Ich war ein absoluter Egoist wozu ich es auch zu Reichtum gebracht habe, aber eben halt auf Kosten anderer.

Ich war früher ein absoluter Optimist, was mir bewusst wurde, dass dies in das genaue Gegenteil umgeschlagen ist, ich wollte aber nicht so sein.

Als Kind war ich der Mani, später der Manu, wenn ich mit meinen Saufkumpanen unterwegs war der Manda.

Meinen 2ten Namen mochte ich gar nicht.

Nach außen hin, habe ich ein sehr vorbildliches Leben geführt. Ich war in meinem Umfeld sehr angesehen. Hatte eine bildhübsche Frau, zwei gesunde und wunderbare Kinder, war sehr erfolgreich und eine Draufgänger.

Doch innerlich ging es mir nicht gut.

Ich habe es auf meine Kindheit und auf meine Eltern geschoben, anstatt die Schuld bei mir zu suchen.

Ich bin immer wieder in Alkoholexzesse geflüchtet, wo ich regelmäßig gestohlen habe und wenn möglich untreu wurde. Immer höher, schneller, weiter. Mehr, mehr immer mehr. Die Gier hat mich fast aufgefressen…

Das Ergebnis war, geschieden, wenig Kontakt zu meinen Kindern, unglücklich in der Arbeit, keine Freunde, depressiv, mit selbstzerstörerischen Gedanken warum ich eigentlich hier bin.

Später kiffte ich dann fast täglich und konnte nicht mehr davon lassen. Dann kamen Magic Mushrooms dazu. Das nächste Ziel war der Fliegenpilz und aus meinem Körper auszusteigen um Astralreisen zu unternehmen.

Mit Beginn der Pandemie habe ich sehr viel in sozialen Netzwerken verbracht und tief in das teuflische Weltsystem geblickt. Das hat gleichzeitig eine Suche nach Gott ausgelöst.

So kam eins zum anderen. Ich hatte auf einmal eines Tages die Möglichkeit aus zwei Büchern auszuwählen:

„Mieses Karma“ oder „Jesus liebt mich“

Ich habe mich für Jesus liebt mich entschieden😊

Eine sehr gute Wahl, was sich im Nachhinein herausgestellt hat, denn so habe ich Jesus das erste Mal als lieb und lebendig kennengelernt.

So schickte mir der Herr einen mittlerweile guten Freund über den Weg, der mir von Jesus erzählte.

Er hat mich zu seinen Freunden mitgenommen.

Dort bin ich zum ersten mal auf „echte“ Christen getroffen und war von dieser himmlischen Atmosphäre fasziniert. Kein Schimpfen, kein jammern, kein wie schlimm wird es noch, diese Ausstrahlung, diese Autorität, sie schienen als hätten sie keine Probleme…

Hier wurde ich auf erbaut, es wurde gutes über mich gesprochen. Ich fühlte mich einfach nur wohl.

Hier habe ich Menschen gefunden, die gutes Sprechen, Gottes Liebe in sich tragen und schon viele Wunder mit dem Herrn erlebt haben und eines nach dem anderen erzählten.

Ich war neugierig auf „mehr“.

Sie hatten mir von Jesus erzählt, den ich natürlich kannte. Aber meine Erfahrungen war sehr aus der Kindheit geprägt, als ich mit meinen Großeltern jeden Sonntag in die Kirche musste, wo doch der Disneyclub gerade läuft…, außerdem leben wir heute in einer anderen Zeit und wir brauchen Jesus doch nicht mehr, dachte ich.

Der Gott aus der Kirche war für mich ein zorniger und strafender Gott, der gibt wenn man halt brav genug war und sich etwas verdient hat. Aber Gott ist nicht religiös, das habe ich mittlerweile herausgefunden, denn Jesus hatte keinen einzigen religiösen Führer seiner Zeit in seinem Team.

Und Jesus, der arme Jesus, der war für mich einfach nur „schwer“, anders kann ich es nicht beschreiben, wie alle Menschen in der Kirche mit ihm mitlitten.

Die Bibel kannte ich natürlich, ich hatte auch schon 2-3mal versucht sie zu lesen, aber das habe ich schnell wieder aufgegeben.

Diese Menschen sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Sie haben mir ein Büchlein geschenkt, dass auf ein paar Seiten die Bibel anhand von konkreten Bibelversen sehr verständlich erklärt und um was es denn wirklich geht, das hat mir die Augen geöffnet.

So habe ich die Bibel noch nicht kennengelernt, dass das alles ja schlüssig, sehr verständlich ist, und auch an mehreren Stellen bestätigt wird. Dass es einen Unterschied gibt zwischen Alten und neuen Testament. Den ich nicht wirklich wusste, obwohl ich Hunderte Male in meinem Leben in einer Kirche war und wahrscheinlich heute noch die meisten Verse mitsprechen könnte.

Das Büchlein, das ich in Händen hielt hieß „Himmel oder Hölle?“

(Das erinnert mich ein wenig an die Geschichte vom Hauptmann Kornelius in der Apostelgeschichte.

„Kornelius, Dein Gebet wurde erhört“.

Bei mir: Dein Suchen wurde belohnt.

Jesus sagt, „wer suchet der findet, wer anklopft, dem wird aufgemacht.“)

Daraufhin habe ich mich für den Himmel entschieden und das Übergabegebet an Jesus gesprochen.

Seitdem ist mein Leben nicht mehr das Gleiche..

Ich kann bestätigen, dass ich von neuem geboren bin und aus dem Geist Gottes bin.

Ich habe mittlerweile keinen Fernseher mehr. Bin im Wort Gottes zu Hause. Habe mich in den Leib Christi Taufen lassen. Mache eine lebenslange Bibelschule und durfte schon die ersten Menschen zum Herrn führen.

Und das schönste, ich bin von diesen wunderbaren Menschen (Christen) umgeben.

Meine Freunde sind mittlerweile andere.

Meine Depression ist einer positiven Zuversicht gewichen, dass Gott mich einzigartig und mit einem einzigartigen Plan für mein Leben gemacht hat, den er mir hilft zu erfüllen. Mein Name macht auf einmal Sinn - > Manuel (Gott ist mit uns).

Ich durfte schon sehr viele Wunder des Herrn sehen und manifestiere das Reich Gottes jeden Tag mehr und mehr in meinem Leben. Ich erlebe selbst Gottes Liebe und seine Gnade. Meine Einstellung hat sich radikal verändert. Ich bin wirklich diese neue Kreatur IN Christus.

Ich bin mittlerweile vollkommen frei. Frei von Alkohol, frei von Marihuana, frei von jeglichen Drogen, ich bin wieder von Liebe erfüllt.

Meine Beziehungen sind wieder von Liebe erfüllt. Ich habe mich mit meiner Mama wieder versöhnt, mit der ich den Kontakt abgebrochen hatte.

ich liebe meine Kinder mit ganzem Herzen und habe wieder Lebensfreude.

Auch habe ich eine andere Perspektive. Die Perspektive Gottes, dass es darum geht, dass Menschen für Zeit und Ewigkeit gerettet werden und nicht verloren gehen.

Ich glaube, dass wir in der Endzeit leben, ich glaube, dass ich für den Herrn einen großen Dienst tun darf, Amen.

Der heilige Geist führt und leitet mich und zeigt mir immer wieder neue Menschen und neue Wege.

Ich habe gelernt, dass es entweder wachsen oder welken gibt.

Ich gedeihe sehr prächtig unter dem Herrn und die Früchte der Liebe kommen in meinem Leben immer mehr hervor.

Das alte langweilige Leben, wann ist denn endlich Wochenende, gehört der Vergangenheit an!

Halleluja!

Seitdem ist mein Hunger auf und für Gott entfacht.


Ich wollte und will unbedingt Wunder sehen und das Wirken Gottes.

Deshalb bin ich in die Schweiz zu einem besonderen Heilungsgottesdienst gefahren und habe das erste Mal den heiligen Geist so richtig erlebt, gespürt und gesehen. Aus den Menschen sind unter Schreien Dämonen ausgefahren. Die Salbung war sehr stark.

Ich sehe die Herrlichkeit Gottes.

Diese Ausstrahlung, dieser Glanz, den Menschen haben wenn Christus in ihnen lebt.

Es ist die Herrlichkeit Gottes, weil der „Herr“ in ihm lebt.

Mein Glaube ist wieder auferstanden und lebt.

Ich bin mit Liebe und Dankbarkeit erfüllt. Ich bin wieder Optimist.

Die Weltuntergangsstimmung ist einer großen Vorfreude auf die Ernte zum Weltzeitende gewichen, wie es in Matthäus 13, 39 verheißen ist und das Wort wird sich erfüllen.

Seitdem ich die Gewissheit habe, dass Jesus lebt, er wirkt, er mittlerweile in mir lebt und sein Wort die absolute Wahrheit ist und ich weiß dass Gott nur das Beste für mich will. Lebe ich nach dem Wort Gottes und bin gehorsam. So habe ich auch meinen 2ten Namen sogar lieben gelernt.

Günther ist der Gehorsame.

Ich höre die Stimme meines Hirten, die des heiligen Geistes und die meines Vaters.

Ich bin geführt, ich bin geleitet, ich tue den Willen Gottes.

Ich bin einfach nur hungrig. hungrig auf mehr.

Mehr davon, mehr von den Verheißungen Gottes.

Danke Jesus, Dir sei Lob und Ehre, Amen!


29. Juni 2022 Manuel Günther Blümel (Gott geweiht und gehorsam = eine Gottesblume)

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